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[2015-09]

HEGLA präsentiert Produktneuheiten und Lösungen zur Kostenoptimierung auf der Vitrum

Mit Produktneuheiten und Lösungen zur Kosten- und Ablaufoptimierung wird sich HEGLA auf der kommenden Vitrum dem Fachpublikum präsentieren. Mit im Reisegepäck nach Italien wird die linear angetriebene RAPIDCUT KT sein, eine neu entwickelte Standalone-Anlage für den Floatglaszuschnitt.

Dauerhafte Präzision

Optimale Beschleunigungswerte und genauere Schneid­ergebnisse sind ein Leistungsmerkmal der verwendeten Antriebstechnik, die als verschleiß- und wartungsarm gilt. Ge­schäfts­führer Manfred Vollbracht betont daher auch die Funktionalität und Langlebigkeit der Bauweise.

„Unabhängig von der Betriebsdauer der Anlage bleibt die hohe Präzision der Schneidanlage dauerhaft erhalten“. Um die Technik bestmöglich zu schützen, wurden Besonderheiten der Vorgänger­anlage Formline KT übernommen. Zum Auflegen des Glases wird nur ein Tisch­segment in die fast senkrechte Position gekippt. Die Schneidbrücke verbleibt geschützt in einer er­schütterungsfreien Parkposition am Rande der RAPIDCUT KT. Die Kippbewegung ist durch elektro­mechanische Antriebe gleichmäßig und material­schonend.

Durchgehende Führungsschienen

Zu den Vorteilen der Standalone-Lösung gehören auch die durch­gehenden Führungs­schienen der Linear­antriebe, die an der Unterkonstruktion montiert sind und zu keinem Zeitpunkt gekippt oder getrennt werden. Dies sichere die Genauigkeit langfristig, so HEGLA.


Für all diejenigen, die ihr Glaslager erweitern und die Anzahl der Glasarten im Direkt­zugriff der Flur- bzw. Portalbeschickung erhöhen wollen, ist das neue RAPIDSTORAGE eine interessante und kostengünstige Ergänzung.

Mehr Glas im Zugriff der Beschickung

Die Scheiben werden paketweise auf verfahrbaren Lager­gestellen vorgehalten, die dicht ohne Lücke angeordnet sind.

Zur Entnahme wird der jeweils benötigte Lagerrahmen von einem schienengeführten Shuttle zum Abnahmeplatz transportiert, so dass eine direkte Entnahme der Gläser möglich ist. Der Shuttle des RAPIDSTORAGE braucht dabei nicht mehr Platz als ein stationäres L-Gestell und dazu eine Verfahr­möglichkeit entweder zur Seite oder nach hinten. Somit können zusätzliche Glasarten unter Nutzung des Raumes vom be­nach­barten Hallenschiff der Flur- oder Portal­beschickung zugeführt werden. „Besonders nützlich kann das RAPIDSTORAGE für die Glas­verarbeiter sein, die wenige Hauptglas­sorten haben aber mit wenig Aufwand Ihre Sorten­vielfalt erhöhen wollen“, ist HEGLA Geschäfts­führer Manfred Vollbracht überzeugt. Automatisch transportiert der Shuttle das benötigte Glas zur Schneidlinie und bringt es bei Sorten­wechsel wieder zurück. Während­dessen erfolgt die Beschickung von Fest­gestellen, aus einem Kompakt­lager oder vom zurück­gekehrten Shuttle mit neuem Lagerrahmen.

 

Thema vieler Gespräche am Stand wird der High-Performance Zuschnitt von Verbund­sicherheits­glas und insbesondere das automatische Modell­schneiden sein. Für hohe Durchsatz­­leistungen bei hervorragender Maß­genauigkeit setzt HEGLA beispiels­weise auf hoch automatisierte Linien­­lösungen, in denen je nach Bedarf mehrere Schneidmodule über eine Eck­übergabe oder eine Traveren­­drehstation kombiniert werden. Als kompakte Zuschnitt­variante hat sich die ProLam Kombi bewährt, auf der neben VSG auch Floatglas geschnitten werden kann.

VSG-Modellschnitt

Zu den besonderen Highlights gehört die von HEGLA patentierte Shape-Ausstattung für das automatische Modell­schneiden von VSG. Der besondere Vorteil des patentierten HEGLA Konzepts liegt darin, dass die Schneid­rädchen entsprechend der Kurvenform motorisch angetrieben geführt werden und somit auch in den Anfangs- und Endpunkten einen exakten Modell­schnitt erzeugen.

 

Als Lösungen zur Kosten­senkung und Ablauf­optimierung werden der SortJet und der ReMaster im Vordergrund stehen. Mit dem SortJet zur Online-Produktion wird die Glasübergabe zwischen Zuschnitt und Isolierglas­produktion voll­automatisiert, der Material­fluss verbessert und durch tiefer­gehende Optimierungs­möglichkeiten zusätzliches Potential zur Erhöhung des Glasnutzens geschaffen.

Vollautomatische Glasübergabe

Dazu übernimmt der SortJet die Scheiben bedienerlos in der chaotisch-verschnitt­optimierten Reihen­folge und puffert sie im dynamischen Zwischen­speicher. Zeitgleich werden die von der Isolierglas­produktion angeforderten Scheiben aus dem Speicher ausgeschleust, entsprechend den Anforderungen an die Beschichtungs­seite ausgerichtet und in benötigter Produktions­reihenfolge direkt auf die Isolinie übergeben. Der Glasfluss ist kontinuierlich. Schäden durch manuelles Handling werden vermieden.

 

Für ein deutlich verbessertes Restblatt­handling bietet HEGLA den ReMaster an, der oberhalb der Schneid­anlage platziert wird. In den mehrfach beleg­baren Fächern werden verwertbare Glas­reste automatisch eingelagert und so lange bereit­gehalten, bis sie für den weiteren Zuschnitt optimal verwendet werden können. Das Glas wird dann bediener­los vom ReMaster entnommen und nahezu ohne Unter­­brechung der Prozesse in den laufenden Zuschnitt zurückgeschleust.

Mehr Glasnutzen mit dem ReMaster

Durch die vollautomatischen Prozesse wird das Potential der anfallenden Rest­scheiben noch besser genutzt. Im Vergleich zum manuellen Handling steigt der Glasnutzen erheblich. Die Kosten durch beschädigte Scheiben werden deutlich reduziert, falsch abgestellte und dann irgend­wann weg­geworfene Gläser gehören der Vergangenheit an.

 

Der Sortierverdichter SortJet und das Restblatt­handling­system ReMaster sind Bestandteil vieler Schneid­linien, die von HEGLA in den letzten Jahren konzipiert und realisiert wurden. Bei vielen aktuellen Projekten werden diese heute bereits in der Planung berücksichtigt und in mehreren Investitions­stufen umgesetzt. „Zusammen mit unseren Kunden planen wir Linienlösungen in der Regel mehrstufig, so dass die Anlagen bei geänderten Anforderungen in der Zukunft an den Bedarf weiter angepasst werden können“, erklärt Manfred Vollbracht. „Umso mehr macht es schon in der Planungsphase Sinn, ReMaster und SortJet grundsätzlich zu berücksichtigen, um diese zu einem späteren Zeitpunkt leicht in die Anlagen integrieren zu können“.

Besuchen Sie uns am Stand N01 in Halle 22.

Weitere Informationen / More informations:

HEGLA
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Industriestraße 21
D - 37688 Beverungen

 

Telefon:+ 49 (0) 52 73/ 9 05-0
Telefax:+ 49 (0) 52 73/ 9 05-2 55
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